Ein ehemaliger Finanzbeamter manipulierte Steuerbescheide und überwies auf private Konten mehr als 1,4 Millionen Euro. Hierfür wurde eine lange Haftstrafe verhängt.
Wegen Steuerhinterziehung und Untreue in einem besonders schweren Fall hat das Landgericht Cottbus einen 34-jährigen zu einer Gesamtstrafe von fünf Jahren und acht Monaten verurteilt. Bereits im November 2008 war der Angeklagte wegen ähnlicher Taten zu fünf Jahren Haft verurteilt worden und befand sich noch im Gefängnis. Der ehemalige Sachbearbeiter des Finanzamtes Cottbus hatte Steuerbescheide am Computer manipuliert und mit gefälschten Bankverbindungen mehr als 1,4 Millionen Euro auf Konten seiner Ehefrau und eines Bekannten überwiesen, auf die er Zugriff hatte. Das erbeutete Geld hat er überwiegend für Luxusausgaben verwendet.
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