drucken

Aktuelles

Steuerliche Unternehmensverlustvorträge nicht mehr vererblich

Ein vom Erblasser nicht ausgeschöpfter Verlustabzug kann von seinem Erben bei dessen Veranlagung zur Einkommensteuer nicht mehr verrechnet bzw. weiter vorgetragen werden. Das hat der Große Senat des Bundesfinanzhofs am 17.12.2007 entschieden. Damit vollzieht der Große Senat eine Kehrtwende zur bisherigen, ständigen Rechtsprechung des BFH. Dieser hatte - im Gleichlauf mit der Finanzverwaltung - seit über vierzig Jahren die Auffassung vertreten, dass der Verlustabzug vererblich ist. So konnten Erben bisher ihre eigenen Einkünfte durch Verrechnung mit den geerbten Verlusten mindern.  (BFH Beschluss v. 17.12.2007, Az.: GrS 2/04)

Die neue Rechtsprechung ist nach dem BMF Schreiben vom 24.7.2008 (BStBl. 2008 I, 809) auf alle Erbfälle anzuwenden, die nach der Veröffentlichung des Beschlusses eintreten. Maßgeblich ist dabei nicht die Veröffentlichung des Beschlusses auf den Internetseiten des BFH, die bereits am 12.3.3008 erfolgte, sondern die Veröffentlichung im Bundessteuerblatt II. Dort wurde der Beschluss am 18.8.2008 (Heft 14) abgedruckt.

KONLUS Kontaktservice






* Pflichtfeld

Standort Bensberg:

Schloss-Straße 20
51429 Bergisch Gladbach
Tel.: +49 (0) 22 04 / 9 50 81 00
Fax: +49 (0) 22 04 / 9 50 81 10

Service Hotline

02204 - 9 50 81 00

Standort Köln:

Im Mediapark 5a
50670 Köln
Tel.: +49 (0) 221 / 95 26 81 - 170
Fax: +49 (0) 221 / 95 26 81 - 113

Standort Berlin:

Kurfürstendamm 182
10707 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 / 88 62 54 - 94
Fax: +49 (0) 30 / 88 62 73 - 98

Aktuelles zu den Themen Steuerrecht, Betriebsprüfung uvm.